Das Buch: Tod mit Ansage - Diagnose Lungenkrebs

Im März wurde ein Tumor in ihrer Lunge entdeckt. Am 19. September des gleichen Jahres verstarb sie im Alter von 51 Jahren nach 6 endlosen Monaten des Kampfes zwischen Hoffnung, Leiden und Verzweiflung. Ebenso wie hundert weitere Menschen in Deutschland, die an diesem Tag aus dem gleichen Grunde sterben mussten. So wie jeden Tag ... Der Gang durch das Eingangsportal des Krankenhauses eröffnete ihr jedoch keine zweite Chance, wie den gewöhnlichen Kranken. Aber wer hätte ahnen können, dass nun auch sie zu den ´Pharmakos` gehörte, die geopfert werden?.....

 

Vorwort zur erweiterten Ausgabe:

 

Die im zweiten Teil dieses Buches erläuterte Vorgehensweise

einer sinnvollen Behandlung von Krebserkrankungen beruht in ihrer Logik- ebenso wie eine aus der vorgegebenen Sichtweise abgeleitete Prophylaxe - auf vier grundlegenden Erkenntnissen einer Krebsforschung, die nicht von der Lobby der Pharma-industrie bezahlt, gelenkt oder sonst wie beeinflusst ist:

 

  1. Trophoblastzellen und Krebszellen sind identisch.

  2. Diese Zellen liegen als Stammzellen im Körper vor. (diploid totipotente Stammzellen)

  3. Eine übermäßige Wucherung dieser Zellen kann nur in dem Zusammenwirken aus Immunreaktion, gezielter Ernährungsumstellung und dem Einsatz eines speziellen, die Immunabwehr nicht beeinträchtigenden Zytostatika erfolgreich gebremst werden.

  4. Das einzig bekannte Zytostatika, welches das körper-eigene Immunsystem nicht schwächt, ist Amygdalin.

 

Die ersten drei Erkenntnisse werden heutzutage von einer seriösen Krebsforschung nicht mehr in Frage gestellt. Aber welche Rolle spielt Amygdalin in der Krebsheilung wirklich?

 

 

Diesem sagenumwobenen Wirkstoff aus Aprikosenkernen, Bittermandeln und/oder anderen Steinfrüchten wird von seinen Verfechtern die Fähigkeit einer selektiven Zellvernichtung zugeschrieben, die ausschließlich auf Tumorzellen gerichtet ist, da sich nur in diesen Zellen das Enzym Beta - Glucosidase befindet, welches in den Lage ist, Amygdalinmoleküle in Glukose, Blausäure und Benzaldehyd aufzuspalten. Und in der Tat haben Laborversuche (in vitro) eindeutig bewiesen, dass Tumorzellen unter Beigabe von reinem Amygdalin und Beta – Glucosidase absterben und sich wie Schnee im Hochsommer in Zellflüssigkeit auflösen und zerfließen.

Die Frage bleibt jedoch, ob das Amygdalin in seiner Reinform bis zu den Tumorzellen gelangt, oder eventuell bereits auf dem Weg dorthin in Prunasin oder Mandelontrile aufgespaltet wird.

Und - produziert die Krebszelle wirklich ein Übermaß des Enzyms Beta - Glucosidase und steht das Enzym Rhodanese tatsächlich nur den ´gesunden Zellen` zur Verfügung, welches das hochgiftige Cyanid Blausäure in neutrale Thiocynate um-wandelt?

Diese Fragen sind bis heute nicht hinreichend geklärt. Die für eine Klärung notwendige Grundlagenforschung wurde bereits vor mehr als 30 Jahren gestoppt und die unklaren Resultate jener Zeit sind bis heute in ihrer Unbestimmtheit und Mehr-deutigkeit gewissermaßen eingefroren.

 

Dies ist natürlich kein Zufall. Mit der Entdeckung eines natürlichen Heilmittels gegen den Krebs wäre ein Ende von Chemo- und Strahlentherapie, also den hauptsächlichen Be-handlungsmethoden der internationalen Schulmedizin ein-geläutet. Selbst wenn die Wirkung dieses Heilmittels ´nur` als selektives Zytostatika Krebszellen abtötet oder/und auf das Wachstum beziehungsweise die Mobilität dieser Zellen wirkt.

Denn Chemotherapie und Strahlentherapie sind stets nur ein Notbehelf, um eine temporäre Reduzierung von Tumormasse zu erzielen. Sie sind gewissermaßen das ´kleinere Übel` zum ´Nichtstun`. Aber sie bleiben - bei allen unbestreitbaren Fortschritten in der Verfeinerung ihrer Mittel, zum Beispiel einer genauer abgestimmten Mischung des Gift- Cocktails der injizierten Substanz oder einer punktgenaueren Bestrahlung - ein (gefährliches) Übel, weil sie mit der einher gehenden Zerstörung des Immunsystems eine dauerhafte Heilung erschweren oder auch definitiv unmöglich machen.

 

In den letzten beiden Jahren ist die Erforschung der Wirkung von Amygdalins auf Tumorzellen wieder in Bewegung geraten.

Eine Forschungsgruppe der Universität Frankfurt hat mit Unterstützung der Muth - Stiftung umfangreiche Studien im Reagenzglas (in vitro), sowie in einem zweiten Schritt in vivo, also an lebenden Mäusen mit eingepflanzten Nierentumoren (Urothelkarzinom) vorgenommen.

Vorausgegangen war eine Reihe von Vorstudien, die auf unter-schiedliche Wirkungsmechanismen von Amygdalin auf Krebs-zellen hindeutete, als gemeinhin dem Laetril oder Amygdalin von seinen Befürwortern zugesprochen werden.

 

Im Anhang dieses Buches habe ich die wichtigsten Ergebnisse und Grafiken dieser Versuchsreihen dargestellt. Sie beweisen, dass Amygdalin zwar nicht (oder zumindest nicht im rele-vanten Maße) als selektives Zytostatika Tumorzellen abtötet, aber sehr wohl entscheidend ein weiteres Wachstum dieser Zellen zu bremsen vermag.

Des weiteren reduziert eine Behandlung mit Amygdalin die Mobilität der Tumorzellen und verhindert seine Anbindung an die Blut-kapillar bildenden Endothelzellen beziehungsweise an Kollagen. Dies bedeutet in erster Linie einen Stopp bei der Entstehung und Ausbreitung der gefürchteten Metastasen.

Somit wäre bei einer sachgemäßen Behandlung mit Amygdalin für den Tumorpatienten vor allem Zeit gewonnen. Zeit für eine therapeutische Behandlung, die für eine Stärkung des Immunsystems und seiner Organfunktionen genutzt werden könnte, um das physiologische Gleichgewicht eines Patienten wieder herzustellen. Denn es ist genau dieses Gleichgewicht, das in einem ´gesunden` Körper eine ausufernde ´Wucherung` der in jedem Körper auftretenden Trophoblastzellen verhindert.     

 

 

Leseprobe 1ter Teil:

 

Metastasen

 

…..Am 28.08. bin ich bereits vormittags mit Jonathan und der Mutter im Heidehaus, während Stefan zum Flughafen gefahren ist, um seinen Onkel abzuholen. Ich hatte mit Bea ein paar leichte therapeutische Übungen zur Stärkung der Bein- und Bauchmuskulatur durchgeführt und massiere gerade ihre Füße, als eine Arztvisite in das Zimmer kommt. Es ist die erste morgendliche Arztvisite, die ich in all den Tagen erlebe, vielleicht kommen die immer vor meinen Besuchen. Oder sie kommen nur sporadisch, was weiß ich...

Ich erkenne nur die kleine Blonde, aber da spricht mich ein älterer Arzt an: „Ich bin der Oberarzt. Sie sind Herr Gouveia?“

„Nein, aber dies ist meine Frau, ja“ „Ich muss ihnen mitteilen, dass wir auf der letzten CT bei ihrer Frau Metastasen im Gehirn erkannt haben.“

Ich begreife nicht richtig... „Das kann nicht sein! Ich habe doch mit den Ärzten geredet - da war nichts zu erkennen. Da waren keine Metastasen!“ „Wir haben heute Morgen eine neue CT des Kopfes gemacht und jetzt sieht das anders aus.“

Ich bin völlig überrascht und kann das Alles nicht richtig einordnen. Ich brauche Zeit zum Denken, meine geistige Frische und schnelle Reaktion haben sowieso beträchtlich gelitten in den letzten Monaten. Ich frage, eigentlich mehr um Zeit zu gewinnen:

„Kann ich bitte die CT sehen?“ Der Herr Oberarzt ist leicht indigniert bei soviel Zweifel an seinen Aussagen und gibt mir jetzt kurzen und endgültigen Bescheid: „Ihre Frau ist nun nicht mehr `kurativ`, sondern ´palliativ`. Tut mir leid, so ist es halt, bitte akzeptieren sie das. Eine Kopie der CT können sie bekommen, wenn der Krankenhausaufenthalt beendet ist,“ und wendet sich der anderen Patientin im Zimmer zu.

Die Stationsärztin bemerkt meine Verzweiflung, denn sicherlich ist mir die totale Verwirrung ins Gesicht geschrieben. Sie bleibt noch einige Minuten und gibt mir mehr Informationen:

„Metastasen im Kleinhirn. Ich weiß, dass bei der letzten Kernspin nichts zu erkennen war. Aber jetzt haben wir sogar etwas auf einer CT entdeckt, und da sind Gehirnstrukturen viel schwieriger zu erkennen. So etwas kann manchmal ganz plötzlich kommen.“

Ich weiß eigentlich gar nicht, was das konkret für Bea bedeutet, aber diese Ankündigung legt sich wie eine finstere dunkle Wolke über das Zimmer, über meine Gedanken und über die Zukunft. Ich frage unwillkürlich:

„Wie lange? Wie lange hat meine Frau noch?“ „Das kann man im Einzelfall nicht sagen.“ „Bitte geben sie mir eine Orientierung. Von welchem Zeitraum reden wir? Ungefähr, bitte...“ „Nicht mehr Jahre, ganz bestimmt nicht. Vielleicht nicht mal mehr Monate. Genauer kann ich das nicht sagen“.

Alles kommt für mich ins Schwimmen und ich bin voller Unsicherheit und Misstrauen. Obwohl - irgendwo im Hinterkopf habe ich schon den Gedanken, dass da wirklich etwas im Kleinhirn passiert sein könnte. Beatriz hat in letzter Zeit einseitige Fehlfunktionen gezeigt, ein Bein, ein Auge, ein Arm - und alles auf der gleichen Seite.

Vor vielen Jahren habe ich einmal bei der Rehabilitation eines Freundes mitgeholfen, der bei einem Autounfall aus dem Wagen geschleudert wurde und mit dem Hinterkopf auf den Bordstein geknallt ist. Da war dann auch eine Seite des Kleinhirns paralysiert oder beeinträchtigt, und er hatte jahrelang einseitige Fehlfunktionen. Bein, Arm, Auge, das kam mir jetzt wieder bekannt vor.

Jedoch alles ist schwammig, und da war irgendwie noch etwas...Ich werde förmlich, denn ich muss mich jetzt konzentrieren: „Bitte Frau Doktor, das ist alles möglich. Es kommt so furchtbar plötzlich für mich, aber...“ „Ich verstehe sie sehr gut, es ist nicht leicht“

„Nein bitte, lassen sie mich ausreden! Es gibt eine Sache, die nicht in diese Entwicklung, also diese Erklärungen rein passt. Die letzte Kernspin Untersuchung des Kopfes wurde gemacht, nachdem meine Frau einen Zusammenbruch hatte, der genauso aussah, wie der vor einer Woche.

Auch damals musste sie eingeliefert werden, weil sie keine Nahrung mehr bei sich behalten konnte. Und damals hatte sie nachweislich keine Metastasen im Gehirn!“

Die Ärztin versteht meinen Einwand sehr wohl und gibt mir eine Antwort, die ich in ihrer ganzen Tragweite erst später verstehe: „Manchmal gibt es nicht nur einen Grund für ein bestimmtes Phänomen. Glauben sie mir, gerade bei dieser Art der Erkrankung kommt es häufig vor, dass mehrere Fehlfunktionen gleichzeitig auf den Kranken einwirken, wobei jede Einzelne schon die gleiche Reaktion auslösen würde, wie beide zusammen. Das ist gar nicht einmal so selten.“

Ich habe noch tausend weitere Fragen. Und die Hunderttausend-Dollar-Frage, die sich seit dieser knappen Ankündigung des Oberarztes bei mir so langsam im Bewusstsein formt, lautet: Wie zum Teufel können sich plötzlich und explosiv Metastasen ausbreiten, wenn doch der Primärtumor schon vor 4 Monaten herausgeschnitten und Beatriz als ´tumorfrei` eingestuft wurde?

Aber die Doktorin ist schon dem Visite-Tross hinterher geeilt. Plötzlich wird mir die absurde Tragik der Situation schmerzhaft bewusst:

Hier im selben Zimmer, zwei Meter von mir entfernt liegt Beatriz und zu ihrer Seite sitzen ihre Mutter und unser gemeinsamer Sohn. Ich weiß nicht, was sie von dieser Situation mitbekommen haben, wie viel sie verstanden oder auch nur erahnt haben. Aber alle sehen mich nun an und erwarten Aufklärung.

Bei allen Göttern, was soll ich bloß sagen? Ich kann doch hier nicht einfach raus platzen: „Tut mir leid Bea, ich habe mich geirrt. Alle haben sich geirrt, aber die Ärzte sagen, dass du jetzt demnächst sterben musst...“

Aber gar nichts sagen geht auch nicht, weil mir der Schock so offensichtlich ins Gesicht geschrieben steht und ich flüchte mit einem „Moment, ich bin gleich wieder da“ aus dem Zimmer.

Ich rufe Stefan an, vielleicht kann er ja mit dem Onkel gleich vom Flughafen hierher kommen.

Das würde mir die Möglichkeit geben, erst einmal nach Hause zu düsen, mich zu sammeln und im Internet zunächst einmal checken, was Gehirnmetastasen in dieser Situation nun real bedeuten.

Und was bedeutet eigentlich ´palliativ` genau? Welche Konsequenzen bringt dieser Zustand für Beatriz mit sich?

Doch die Beiden sind schon auf dem Weg nach unserem Zuhause. Der Bruder von Bea will erst einmal seine Sachen unterstellen, duschen und eine Kleinigkeit essen. Danach wollen sie ins Krankenhaus kommen.

Ich kann diese Entscheidung auch nicht telefonisch umbiegen. Ich weiß nicht, wie ich dies so über das Handy begründen sollte. Dann ist auch noch die Verständigung saumäßig, die sind wohl gerade in der U-Bahn untertage, und wenn ich mir vorstelle, ich müsse die Neuheiten auch noch hinaus brüllen und zehnmal wiederholen...

Also gehe ich wieder in das Krankenzimmer. Da wartet schon eine weitere Dame im weißen Kittel auf mich, die ich auch noch nie gesehen habe. Sie hat eine dicke Akte unter dem Arm.

"Sie sind der Ehemann von Frau - Moment - GOUVEIA?"

"Ja"

"Sprechen sie deutsch?"

"Ja, ein wenig"

"Ich meine, verstehen sie mich?"

"Ja doch, ich verstehe gut."

"Ich bin die neue Stationsärztin. Also, ihre Frau hat ja die Chemotherapie nicht gut vertragen, und nun ..."

"Nein, das stimmt nicht, wie kommen sie darauf?"

Sie klopft mehrmals auf die Mappe:

 

"Nach Aktenlage, hier - nach Aktenlage"

 

Ich sage: "Beatriz hat gar keine Chemotherapie bekommen, sie war nur bei der Bestrahlung"

 

Die Ärztin bleibt völlig unbeeindruckt. Die hat die Akten offensichtlich gar nicht gelesen und blättert auch jetzt nicht nach.

 

"Also haben sie sich denn nun etwas überlegt?"

 

"Ich verstehe nicht was sie meinen, was soll ich überlegt haben?"

 

"Nun ja, ihre Frau ist ja nun nicht mehr ´kurativ`, sondern ´palliativ`. In diesem Fall ist eine Belegdauer im Krankenhaus auf drei Tage limitiert."

 

Jetzt verstehe ich, die will uns hier loswerden ...

 

 

 

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